31. Mai 2007 - Donnerstag

Kleine Abwechslung. Nein, ich seh nicht schwarz (Grundsätzlich und bevorzugt eigentlich eher Bunt) (und überhaupt, wie war das damals bei "Soulman"? "Es gibt kein Schwarz oder Weiß, nur Schattierungen aus Grau..." oder so), ich hab in letzter Zeit nur zu viele Gewitter genossen (als kostenloses Naturschauspiel aus Sicherheitsabstand immer wieder grandios und nette Abwechslung zwischen heißen Tagen) (wobei Hagelkörner, so groß wie halbe Eiswürfel schon einen etwas gruseligen Beigeschmack hatten), Vampirromane gelesen (im doppelten Sinne "Bis zum Morgengrauen" und gerade blicke ich in "Das Auge des Golem") und eine ganze Weile an diesem Igor-Spike gebastelt, der einfach auf eine schwarze Seite gehört! (Basta!)

Um mal mit ein wenig neuerworbenen Wikki-Wissen zu protzen:
SIC GORGIAMUS ALLOS SUBJECTATOS NUNC!
ist das Familienmotto dieser netten Leute und bedeutet soviel wie "Wir verspeisen mit Vorliebe diejenigen, die uns zu bezwingen versuchen!"

Ich vergaß ganz die Warnung: Ohrwurm-Gefahr! (Nachspielen leichtgemacht: hier)
Ich bin übrigens extrem anfällig für Ohrwürmer. Und das nicht nur mit dem berühmten "letzten Lied das man hört, bevor man das Haus/Auto verlässt oder den MP3-Player ausschaltet", manchmal reicht es sogar, ein Wort zu lesen (gutes Beispiel: Ich packe auf Arbeit ein Packet vom Coppenrath-Verlag aus und beginne die Werbemelodie von "Coppenrath & Wiese" zu summen; "Coppenrahath uuhund Wiiiese, aus der Tiehieffküühühltruuhe...") (Werbung ist da sowieso sehr gefährlich, die machen das mit purer Absicht), aber häufig tauchen aus irgendwelchen dreckigen und finsteren Orten meines Unterbewusstseins sehr fiese alte Zombie-Ohrwürmer auf, die sich unerwartet anschleichen und dann nicht tot zu kriegen sind, wie "Sieben Fässer Wein", "Fußball ist unser Leben", "Schnappi" oder "Mit nem Löffelchen voll Zucker schmeckt die Medizin so süß" (aus dem gruseligkreischigbunten Marry-Poppins-Film). Diese Liste ließe sich jetzt unendlich fortführen, aber ich will weder mich noch Euch unnötig dieser Gefahr aussetzen.
Ja, das ist schon beängstigend. Besonders, wenn man sich in der Öffentlichkeit beim Summen oder gar Singen ertappt.
Schlimm ist es auch, wenn man nur eine oder wenige Zeilen (oder gar nur Worte) kennt. Das fühlt sich an, als wenn man gefesselt neben einem Plattenspieler mit hängender Nadel sitzt. 
Ein gutes Gegenmittel sind kontrollierte Ohrwürmer: Man nehme einen angenehmen Ohrwurm, am besten aktuelle Lieblingslieder, ich greif da auch gern zu Funny van Dannen, den man sich so lange innerlich selbst vorsingt, bis er sich festgebissen und den Zombie verdrängt hat. Und dann ist so ein interner Soundtrack durchaus eine feine Sache!


Aber nun... Gute Nacht!