29. Juli 2007 - Sonntag

Stellenangebot
Vorleser gesucht, der immer dann zur Stelle ist, wenn ich nicht lesen aber zuhören kann. Er muss 24 Stunden am Tag Zeit haben, keinerlei Bezahlung verlangen und zwischen den Dienstleistungen unsichtbar/stumm/blind/taub sein (oder einfach vorm Haus warten). Ach ja, und die Stimme sollte so wohlklingend sein, wie die von Joachim Kerzel oder Otto Sander. Ein flüssiger und gut betonter Lesestil sind natürlich Grundvoraussetzung!
Nicht ernstgemeinte Bewerbungen bitte an Mardou(ät)mardoupunktde 

Ich wünsch mir das wirklich oft, besonders, wenn ich so packenden Lesestoff wie aktuell habe, aber die Zeit zum Lesen fehlt: Über mein letztes Buch darf ich leider noch nix schreiben, da es erst im Januar erscheint und der Verlag keine Vorab-Rezi's möchte. Darum jetzt nur so viel: 9/10 Sterne, eine absolut gelungene Mischung aus "Matrix", "Schattenlichter" und "Being John Malkovich", sehr spannend, intelligent, philosophisch und frisch! Gestern hab ich "Die denkwürdige Geschichte der Kirschkernspuckerbande" von Gernot Gricksch angefangen, thematisch und stilistisch ganz anders, aber ebenfalls ganz große Klasse!


Ich schätze, ich verbringe die letzten Stunden des Wochenendes in Sunnydale.

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Ich hätte da mal eine Frage, vielleicht treibt sich ja ein "Angel"-Fan hier rum. Ich hab diese Spin-off-Serie von Buffy nie angeguckt, weil mir die Angel-Figur (und der Schauspieler) nicht besonders lag, doch eines verstehe ich nicht: Spike ist in der letzten Buffy-Folge den Heldentod gestorben. Wie kann es sein, dass er nun bei Angel in Los Angeles arbeitet, zumal die beiden ja auch so lange verfeindet waren? 


Übrigens, der Moviepilot hat kürzlich seine Beta-Phase beendet und seit dem Update sieht die Seite nicht nur schicker aus, es gibt auch jede Menge neue Funktionen! Wer sich meine Film-Bewertungen ansehen möchte, bald an die 800 mittlerweile, findet mich unter Mardou (ach nee). Allerdings muss man dazu angemeldet sein.
Wirklich eine feine Sache und die Filmdatenbank ist bereits sehr umfangreich! 

 

22. Juli 2007 - Sonntag

Schlüsselerlebnisse
Und davon gleich zwei in einer Woche. Am Donnerstag stellte ich bei Arbeitsantritt fest, dass mein Schlüsselband mit Namensschild und dem Schlüssel für die Privaträume daran, nicht wie sonst in meiner Tasche lag. Panik! Zum Glück war es zu Hause und nicht verloren oder in räuberischen Händen. Aber die Stunden, bis dieser Brocken vom Herzen fallen konnte, waren hart. Wäre ja eine Menge Geld für so ein neues Sicherheitsschloss gewesen. 
Gestern Früh nun der Supergau am Harry Potter-Samstag: Freitag Schlüssel im Laden vergessen und die Kollegin hatte auch keinen. Sowieso waren irgendwie alle bis auf einen unerreichbar hinter Schloss und Riegel. Der blanke Horror im Morgengrauen! Nach vielen Telefonaten und dem tollen Einsatz einer anderen Kollegin, die zwei Stunden ihres Wochenendes und Sprit opferte, um uns ihren Schlüssel zu bringen, konnten wir dann doch noch fast pünktlich die gierigen Potter-Fans im Laden begrüßen. Ich hoffe, so etwas passiert mir/uns nicht noch einmal!

Der letzte Teil von Harry Potter ging übrigens weg wie warme Semmeln! Und es macht mir immer einen Mordsspaß Bücher zu verkaufen, auf die sich so sichtlich gefreut wird! Dieses Vorfreudegefühl kennt ja jeder, und ich hab die Kunden schon manchmal beneidet, denn sie können noch dieses Wochenende auf dem einzig richtigen und schönsten Weg erfahren, wie die Geschichte ausgeht. Leider reichen meine Englischkenntnisse nicht aus, um entspannt einen Roman zu lesen. Der ständige Griff zum Wörterbuch wäre etwas nervig.
Ich werde jedenfalls bis Ende Oktober, wenn endlich die deutsche Ausgabe erscheint, immer blind und taub sein, wenn es um diesen Band geht. Drückt mir die Daumen, ich schätze, das wird in den kommenden Monaten ein Lauf über ein Informationsminenfeld!

Nun ist das kurze Wochenende leider schon wieder vorbei... Auf geht's in eine neue Woche! (Hoffentlich ohne negative Schlüsselerlebnisse)


 

14. Juli 2007 - Samstag

Heute hatte ich kleine Knorpelfische im Briefkasten
Für Menschen, die entweder faul oder vielbeschäftigt sind (oder beides im Wechsel), gibt es bei Amazon eine feine Sache: DVDs leihen. Ich bin jetzt im zweiten Monat (die ersten 14 Tage sind kostenlos) dabei und bekomme meine Filme nun frei Haus mit der Post. Das kleinste Abo (mit dem ich erstmal angefangen habe) kostet 6,99€. Dafür bekomme ich zwei Filme im Monat. Jeden weiteren für 2,99€ auf Anforderung. Bei der Preisgruppe hat man immer nur einen Film zu Hause, darf den aber so lange behalten, wie man möchte. Dann schmeißt man ihn portofrei in den Briefkasten (verwendet den Umschlag, mit dem er kam) und hat etwa drei Tage später den nächsten Film im heimischen Briefkasten (da nur die DVD verschickt wird, die in jeden Kasten passt, gibt es auch keine nervige Rennerei zur Post). 
Nee, das ist jetzt keine Werbung, nur eine Empfehlung, die getestet und für gut befunden wurde. Weitere Informationen dazu hier.
Ein absoluter Vorteil ist nämlich auch, dass man hier die ganzen alten Filme (wie z.B. "Kleine Haie" heute) bekommt, die nicht mehr in den normalen Videotheken zu finden sind. Okay, ein Nachteil ist natürlich die fehlende Videothek-Atmosphäre...

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Mardou macht Musik
Na ja, bald. Hoffentlich. Jedenfalls bin ich seit heute stolze Besitzerin einer Konzertgitarre und beherrsche bereits zwei Griffe (G-Dur und D-Dur) einigermaßen fix und sicher. Wo schon am Nachmittag das Abschneiden der Fingernägel der linken Hand schmerzhaft war (psychisch - ich hab zuletzt in der Grundschule so einheitlich kurze Nägel gehabt), schmerzen nun die Fingerkuppen (physisch - aber hallo!), sind knallrot, prall, heiß und etwas taub. Nun hoff ich auf schnelle Hornhautbildung - was man sich nicht alles so im Laufe des Lebens mal wünscht... 
Und wenn ich dann fleißig geübt habe, mach ich hier einen schicken Videoblog wie Mahoni und sing Euch eins! ;-)


 

11. Juli 2007 - Mittwoch

1 Woche - 2 Städte - 2 Konzerte - 3 Bands (die und die mit denen als Vorgruppe) - 7x Wolken und Regen - 1000 Ideen

Das war meine letzte Woche, die erste von zwei Urlaubswochen. Ging rum wie nüscht und die beiden Konzerte waren jedes für sich wirklich der Hammer (Danke, mein Schatz!), trotz Regen! Als Bonus durfte ich mich zum ersten Mal in meinem Leben in Berlin wie ein Tourist fühlen, da wir beschlossen hatten, die Nacht nicht bei einer Verwandtschaft zu verbringen, sondern im Hotel. Weil's viel näher war (drei S-Bahn-Stationen zum Olympiastadion) und man sich am nächsten Morgen nicht festquatschen konnte. Interessant fand ich, dass dort im Gedränge beim Konzert hinter uns eine kleine Gruppe Dresdner stand und mir erst Ewigkeiten später auffiel, dass da gesächselt wurde. So weit ist es schon mit mir gekommen...

Mehr dazu gibt es hier zu sehen und zu lesen.


Auch wenn mich wegen einiger Mails das schlechte Gewissen plagt, bastle ich seit Tagen schon an der Homepage rum. Hat sich einiges angesammelt. Noch hänge ich bei den Mai-Rezensionen fest, nach so langer Zeit gar nicht so einfach. (Notiz an mich: Mehr Notizen machen!)

Beginn des Tages: Mittag (Urlaub eben)
Aktivitäten des Tages: Aufstehen. Duschen. Am Schreibtisch sitzen. (Allerdings einer der wenigen freien Tage in diesem Urlaub und somit total verdient!)
Song des Tages: "Cradle Song" von Tomahawk (vom neuen Album "Anonymous")
Film des Tages: "Wer tötete Victor Fox" (Große Klasse, völlig zu Unrecht kaum bekannt)
Griff des Tages: Zum Taschentuch. (Dank Allergie)
Aktuelles Buch: "Glennkill" von Leonnie Swann (Mäh! Mama, ick bin vonne Herde abjekomm.)




3 Schriftsteller, 3x Horror:


Stephen King im amerikanischen Frühstücksfernsehen (Achtung: Die beiden Moderatoren sind gruseliger als alles, was King bisher geschrieben hat) über "Love".

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Sein Sohn Joe Hill über "Blind" und Metal.

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Sein Kollege Clive Barker auf dem Fangoria's Weekend of Horror 2007 über seine Bücher, Filme, Bilder. Barkers Stimme klingt doppelt so alt, wie der Körper aussieht. (Teil 1 von 2)

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